In Steingärten oder Trockenmauern kann das aromtische Kraut sehr gute Dienste leisten.
Die Blätter dieser Art würzen sämtliche Bohnengerichte, ob sie frisch, tiefgefroren oder aus der Dose stammen. Der pikant-pfeffrige Geschmack würzt zudem Forellen, Fleisch, Salami, Meerrettichsauce, Kräuterliköre und Pepsinswein. Der Tee aus den blühenden Sprossspitzen wirkt in der Volksmedizin verdauungsfördernd, appetitsanregend und lindert Blähungen. Weiterhin eignet er sich zum Gurgeln. Bohnenkraut hat die Eigenschaft Schlankheitskuren zu unterstützen. Zerdrückte Blätter können schmerzhafte und angeschwollene Insektenstiche lindern. Das völlig winterharte Bergbohnenkraut ist wie das einjährige Bohnenkraut zu verwenden, hat aber im Vergleich ein würzigeres Aroma. Auch für Steingärten geeignet. Die immergrünen Blätter lassen sich auch im Winter ernten, deshalb auch als Winterbohnenkraut bekannt.
Botanik und Herkunft
Botanische Bezeichnung: Satureja montana
Familie: Lamiaceae
Deutsche Bezeichnungen: Berg-Bohnenkraut, auch als Winter-Bohnenkraut, Pfefferkraut bekannt
Herkunft und Verbreitung: S-Europa, Balkan
Lebenszyklus und Frosthärte von Bergbohnenkraut
Satureja montana ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die in unseren Breiten gut frosthart ist und sich für die Gartenkultur eignet.
Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale
Wuchsform und Wuchshöhe: 20 bis 25 cm hoch, buschig bis breitwachsend
Blütezeit und Blütenfarbe: weißlichviolett bis hellviolett von August bis Oktober
Standort- und Bodenansprüche von Bergbohnenkraut
Standort: Das Bergbohnenkraut liebt sonnige bis vollsonnige Plätze.
Boden: Der Boden sollte sehr stark durchlässig sein. Ideal sind sandig-kiesige Böden. Der PH-Wert sollte neutral bis leicht alkalisch sein.
Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz
Je nach Topfgröße empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 20 bis 30cm, was in etwa 9 bis 12 Pflanzen pro Quadratmeter entspricht.
Infos zur Ernte, Inhaltsstoffen und Verwendung
Erntegut: Blätter, Spross
Optimaler Erntezeitraum: Blätter bis zur Blüte, Spross während der Blütezeit
Bekannte Inhaltsstoffe: Ätherische Öle (Carvacrol, Thymol, Pinen, Camphen, Terpinen u.a.), Gerbstoffe, Harze, Pflanzenschleim u.a.
Mögliche Verwendungen: Küchekraut für viele Speisen, Heil- und Kräutertee, Badezusatz, Tinkturen
Einsatz in der Volksmedizin: Hautprobleme, Mund- und Rachenentzündungen, Verdauungsbeschwerden
Bekannte Wirkungen: anregend, krampflösend, reinigend, verdauungsfördernd
Hinweis: Überdosierungen können Übelkeit und Reizungen hervorrufen
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Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016