Auch wenn diese Salbeiart nur zweijährig ist, ist sie für viele Staudenpflanzungen unverzichtbar. Die riesigen Blütenrispen wirken ungemein zierend.
Der Muskatellersalbei ist eine optisch sehr auffällige Art. Sein stattlicher Wuchs im zweiten Jahr und die üppigen Blüten locken unzählige Bienen und Hummeln an. Verwendet wird dieser Salbei sparsam als Küchengewürz, Parfüm und Kosmetikartikel. Eine Aromatherapie mit dem ätherischen Öl wirkt entspannend gegen Stress, Erschöpfung, Asthma und Verdauungsbeschwerden.
Botanik und Herkunft
Botanische Bezeichnung: Salvia sclarea
Familie: Lamiaceae
Deutsche Bezeichnungen: Muskateller-Salbei
Herkunft und Verbreitung: Europa, Z-Asien
Lebenszyklus und Frosthärte von Muskatellersalbei
Salvia sclarea ist eine zweijährige Pflanze (Bienne), die im ersten Jahr vegetativ wächst und im zweiten Standjahr blüht, Samen entwickelt und anschließend abstirbt.
Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale
Wuchsform und Wuchshöhe: 60 bis 100 cm hoch, aufrecht, rosettenbildend
Blütezeit und Blütenfarbe: hellrosa bis fliederfarben von Juni bis Juli
Blattwerk und Laub: eiförmig bis länglich, Blattrand: gekerbt bis gesägt, Blattfarbe: graugrün
Standort- und Bodenansprüche von Muskatellersalbei
Standort: Der Muskatellersalbei liebt sonnige bis vollsonnige Plätze.
Boden: Es eignet sich ein normaler Gartenboden, der gut durchlässig ist und keine Staunässe zulässt.
Vermehrung von Muskatellersalbei
Muskatellersalbei kann durch die Aussaat von Samen vermehrt werden.
Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz
Die spätere Pflanzengröße erfordert einen Pflanzabstand von 40 bis 50cm und entspricht etwa 4 bis 5 Pflanzen pro Quadratmeter.
Der Wasserbedarf ist normal. Auf leichten Sandböden ist im Sommer regelmäßig zu wässern.
Infos zur Ernte, Inhaltsstoffen und Verwendung
Erntegut: blühende Sprossspitzen
Optimaler Erntezeitraum: blühende Sprossspitzen zur Blütezeit
Bekannte Inhaltsstoffe: Ätherische Öle (Sclareol, Linalool), Glykoside, Saponine u.a.
Mögliche Verwendungen: sparsam verwendetes Küchengewürz, Heilteemischungen, Aufkochungen, Mundspülungen, Tinkturen
Einsatz in der Volksmedizin: Krämpfe, Verdauungsbeschwerden, Zahnfleischprobleme
Bekannte Wirkungen: appetitanregend, krampflösend, verdauungsfördernd
Hinweis: Keinesfalls über längeren Zeitraum anwenden.
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Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016