Eine gern verwendete Staude im Steingarten ist der Rosenwurz. Aber auch Trogbepflanzungen und Trockenmauern kann diese polsterbildende Staude bereichern.
Im Nordosten der GUS wurden die fleischigen Triebe in Öl eingelegt oder als Salat gegessen. Getrocknete Wurzeln entwickeln mit der Zeit ein gutes Rosenaroma, das in Kosmetika, Salben oder Duftmischungen verwendet werden kann. Ein sehr schwach dosierter Tee gilt in der sibirischen Volksmedizin als Hustenlöser.
Botanik und Herkunft
Botanische Bezeichnung: Rhodiola rosea
Synonyme: Sedum rhodiola, Sedum rosea
Familie: Crassulaceae
Deutsche Bezeichnungen: Rosenwurz, auch als Rosenwurzel bekannt
Herkunft und Verbreitung: Europa, Sibirien, Amurgebiet, Sachalin, Kamtschatka, Mongolei, Himalaja, China, Kanada, Grönland
Lebenszyklus und Frosthärte der Rosenwurz
Rhodiola rosea ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die in unseren Breiten gut frosthart ist und sich für die Gartenkultur eignet.
Wuchs, Blüte, Blätter und Pflanzenmerkmale
Wuchsform und Wuchshöhe: 20 bis 25 cm hoch, aufrecht, horstbildend
Blütezeit und Blütenfarbe: gelblich bis gelbgrün von Mai bis Juni
Blattwerk und Laub: lanzettlich, Blattrand: gesägt, doppelt gesägt, Blattfarbe: graugrün
Standort- und Bodenansprüche der Rosenwurz
Standort: Die Rosenwurz liebt sonnige bis vollsonnige Plätze.
Boden: Der Boden sollte sehr stark durchlässig sein. Ideal sind sandig-kiesige Böden. Leicht saure bis kalkarme Erde ist zu empfehlen.
Vermehrung der Rosenwurz
Rosenwurz kann durch die Aussaat von Samen vermehrt werden. Die Pflanze lässt sich durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehren.
Pflanzung, Pflege und Pflanzenschutz
Ca. 30cm Pflanzabstand erfordert einen Pflanzenbedarf von ca. 9 Pflanzen pro Quadratmeter.
Der Wasserbedarf ist größer und ein Austrocknen des Bodens sollte unbedingt vermieden werden. Regelmäßiges Gießen ist unabdingbar.
Infos zur Ernte, Inhaltsstoffen und Verwendung
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Erstellt am 03.11.2011 | Letzte Aktualisierung: 14. August 2016